Studienfahrt 
Klasse 10a, 10b und10c

Dokumentationszentrum "Reichsparteitagsgelände" in Nürnberg

“Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.” 

Martin Niemöller
(ev. Pfarrer, von 1937 - 1945 KZ-Häftling)


Natürlich lernte man auch Nürnberg kennen.
Schüler während der Stadtführung


Mehr zum Thema

Zur Infoseite der "Shoa-foundation" über die Reichsparteitage

Rechtsextremismus war das Thema eines Studientages, den die Klassen 10a,b und c der Regionalen Schule Wörth zusammen mit Rektor Joachim Paul, Geschichtslehrerin Susanne Nachbar-Geiger sowie den Klassenleitern Marco Rieder, Elli Michelbach und Alexander Schnur im Rahmen eines Besuches des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg abhielten – zur Ergänzung und Vertiefung des im Geschichtsunterrichts Erlernten. Er war Teil einer viertägigen Exkursion in die fränkische Stadt.

Zunächst stand der Rundgang über das ehemalige Reichsparteitagsgelände auf dem Programm, bei dem sich die Schüler selbst bei den gigantischen Bauresten vom Größenwahn des nationalsozialistischen Regimes überzeugen konnten. Auf elf Quadratkilometern sollte hier eine monumentale Kulisse für die Selbstinszenierung der NSDAP entstehen.

 Dem Rundgang folgte der Besuch der Ausstellung „Faszination und Gewalt“ in der unvollendeten, für 50 000 Menschen ausgelegten Kongresshalle, in der jetzt das Dokumentationszentrum untergebracht ist. Hier wird in beeindruckender Weise vom Aufstieg der NSDAP, den Anfängen der „Machtergreifung“, über den Weg in den Krieg bis hin zu den Nürnberger Prozessen berichtet. Dabei konnten sich die Schüler mit Hilfe von Erkundungsblättern auch schon mit dem Thema „Rechtsextremismus“ beschäftigen.

 In verschiedenen Gruppen konnten sie dann ihre Gedanken zu den drei Themenkomplexen „Rechtsextreme Gruppen / Parteien /Personen“, „ Rechtsextreme Themen“  und „Rechtsextreme Medien“ darlegen, bevor sie sich in arbeitsteiligen Gruppen mit den vier Themen „Frauen und Rechtsextremismus“,“ Rechtsextreme Musik“, Rechtsextremes Internet“ und „Nazis im Fußball“ beschäftigten. Dazu wurden Plakate gestaltet und deren Inhalt präsentiert.

Am ersten Tag hatten die Schüler bei einem Stadtrundgang unter dem Thema „Leben im mittelalterlichen Nürnberg“ das mittelalterliche Nürnberg näher kennen gelernt.

Am dritten Tag stand die Besichtigung des Johannisfriedhofs – eines in der Art der Gräber einzigartigen Friedhofes auf der ganzen Welt – auf dem Programm. Hier sind u.a. auch die Beerdigungsstätten von Albrecht Dürer und Veit Stoß zu sehen. Außerdem konnten die Schüler bei einer Führung durch das Albrecht Dürer Haus dessen Leben durch die authentisch aus jener Zeit erzählende Ehefrau Agnes erfahren und auch selber einen Druck eines Albrecht Dürer Bildes anfertigen. Den Abschluss der Exkursion bildete ein Gang durch die Lochgefängnisse, die noch fast original aus dem Mittelalter unter dem Rathaus erhalten sind und die den Schülern einen Eindruck von den schrecklichsten Foltermethoden aus dieser Zeit vermittelten.

„Das war anschaulicher Geschichtsunterricht. Da konnten wir vieles erfahren, was wir sicher nicht mehr vergessen werden“ – so der Tenor der Schülerinnen und Schüler.                           

 

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Geländeplan 

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 Dokumentations-
zentrum

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Reichsparteitag 1934

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Tribüne des Zeppelinfeldes

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Kongresshalle


Schüler beim der
Gruppenarbeit zum
Thema: "Rechtsextremismus"


 

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